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Essen oder Fressen. Was ist für unseren Körper überhaupt wichtig? [Gastbeitrag]

Essen oder Fressen. Was ist für unseren Körper überhaupt wichtig?

Fressen ist natürlich ein sehr unschönes Wort, bei dem man sicherlich sofort überlegen muss, wie schlimm man wieder am letzten Wochenende gesündigt hat. Ein kurzer und entsetzter Blick auf die Waage sollte ebenfalls über den Unterschied zwischen Essen oder Fressen zum Nachdenken anregen. Erschrecken muss man dabei allerdings nicht, denn man kann durchaus auch mit „guten Lebensmitteln“ noch nach Herzenslust schlemmen, ohne sich dabei zu einem Diät- oder Fitnessfan zu verwandeln. Bei guten oder schlechten Lebensmitteln geht es selbstverständlich nicht nur um die Qualität der Produkte, sondern wie diese vom menschlichen Organismus aufgenommen und verwertet werden, also um gesunde oder ungesunde Nahrung.

 

Was sind die ungesündesten Lebensmittel?

Heutzutage gibt es immer mehr Informationen über gesundes oder ungesundes Essen. Der aktuelle Trend liegt jetzt sogar beim sogenannten Health Food. Oft aber ist es ausreichend, wenn man einfach nur auf die ungesündesten Produkte verzichtet, um den Körper und vor allem die Waage nicht unnötig zu belasten. Als ungesund gelten die meisten herkömmlichen Fertigprodukte und Fast Food. Die Fertiggerichte sind zwar sehr praktisch was die Zubereitung angeht, aber dafür enthalten sie billige Rohstoffe, die mit Aromen und Geschmacksverstärkern geschmacklich einfach nur mehr aufgestylt werden. Für das Aussehen und den Geschmack sorgen Stabilisatoren, alle Arten von Säuerungsmittel und Emulgatoren, die laut den neuesten Untersuchungen sogar chronische Darmerkrankungen fördern können. Der ständig zunehmende Einsatz von Emulgatoren in der industriellen Verarbeitung der Lebensmittel kann also durchaus einer der Gründe sein, warum mittlerweile Millionen von Menschen unter Darmentzündungen leiden. Klar, dass darunter auch das Immunsystem beeinträchtigt wird.

Aber nicht nur Fertiggerichte gelten als absolut ungesund. Auch Fast Food Produkte wie z.B. das Popcorn für die Mikrowelle ist gesundheitsschädlich. Das beliebte Knabberzeug enthält nicht nur sehr viele Kohlenhydrate, sondern kann auch aus genetisch verändertem Mais bestehen. Für das leckere Butteraroma sorgt Diacetyl, eine organische chemische Verbindung, die zu schweren Lungenproblemen führen kann.

Es ist bekannt, dass Krebs auf Zucker steht. Zucker ist in den meisten Softdrinks und herkömmlichen Süßigkeiten enthalten. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass man komplett auf Naschereien verzichten muss. Es gibt mittlerweile unzählige Varianten zu allen Arten von Süßigkeiten, egal ob es sich dabei um gesunde Schokolade handelt, die mit Honig und Kakaobutter hergestellt werden oder um Low Carb Kuchen und Keksen.

 

Welche Nährstoffe benötigt der Körper?

Der menschliche Körper ist auf ca. 50 Nährstoffe angewiesen, um optimal funktionieren zu können. Ist das nicht der Fall, dann kommt es zu gesundheitlichen Beschwerden. Zu den wichtigsten Nährstoffen zählen Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, sowie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Es geht jetzt nicht darum, sich über die einzelnen Inhaltsstoffe Sorgen zu machen, sondern beim Einkauf etwas mehr auf die Zutaten der ausgesuchten Produkte zu achten. Ein gutes Beispiel hierzu sind die leckeren und angeblich gesunden Fruchtjoghurts. In nur wenigen Fällen ist in so einem Becher Joghurt auch wirklich echtes Obst enthalten. Für den guten Geschmack sorgen also auch hier die in der Lebensmittelindustrie so beliebten chemischen Helfer wie Farbstoffe, Aromen und Verdickungsmittel.

Wer also seinen Organismus wirklich gut mit „echten“ Nährstoffen versorgen möchte, sollte unbedingt darauf achten, auf Fertiggerichte zu verzichten. Einen erstklassigen Kartoffelbrei, ein Fruchtjoghurt oder eine gesunde Nascherei kann man durchaus auch selbst mit einem kleinen Zeitaufwand zu Hause herstellen. Das bringt nicht nur eine willkommene Abwechslung auf den täglichen Speiseplan, sondern auch der Körper wird mit einer besseren Gesundheit danken. Oft ist es alleine schon ausreichend, einfach mehr frische und möglichst unverarbeitete Lebensmittel einzukaufen.

 

Gesundes Essen ohne Verzicht

Gesundes Essen ist durchaus für alle Naschkatzen und natürlich auch für gestresste Singles möglich. Sehr viele lebensnotwendige Vitamine findet man beispielsweise in Obst, Salat und Gemüse. Kohlenhydrate sind in Reis, Kartoffeln und Mais enthalten, Proteine in Eiern, Geflügel, Fisch und Milch. Aber auch Hülsenfrüchte und Nüsse sind gute pflanzliche Proteinquellen. Obwohl man Fett eigentlich als Negativ einstuft, handelt es sich dabei um einen wichtigen Energielieferant. Pflanzliches Fett und Öl sind empfehlenswert für eine gesunde Ernährung.

Zucker spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Schädlich ist der typische weiße Haushaltszucker, ein erhöhter Zuckerkonsum kann zu Blähungen, unangenehmen Völlegefühl, zu Müdigkeit und zu Verdauungsproblemen führen. Gesund ist allerdings der natürliche Zucker. Er ist in Obst, vollwertigen Nahrungsmitteln und auch in Gemüse vorhanden. Nachdem der Gaumen der meisten Verbraucher allerdings auf sehr süß steht, werden mittlerweile viele Obstsorten und jetzt sogar schon das Gemüse auf einen höchstmöglichen Zuckergehalt gezüchtet. Es sollte klar sein, dass es sich bei diesen pappsüßen Produkten sicherlich nicht um gesunde Lebensmittel handeln kann. Gute und vor allem gesunde Süßungsmittel sind Stevia, Xylitol, Melasse und auch der Zucker aus Kokosblüten.

 

Fazit

Schon mit einigen kleinen Änderungen, kann man bei der Speisezubereitung eine große Wirkung erzielen. Die Ergebnisse lassen sich in der Regel schon nach kurzer Zeit auf der Waage mit einem leichten Gewichtsverlust feststellen, sowie natürlich auch an einem besseren Gesundheitszustand. Gesundes Essen trägt also eindeutig zu einem allgemeinen Wohlbefinden bei und auch kleine Sünden lassen sich problemlos wieder gut machen, wenn man dann am nächsten Tag dafür einfach etwas mehr frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt.

 

Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.

 

Quelle Philipp Egger

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1 Kommentar
  1. Heike (Rezeptteufel/in) :

    Dieser Beitrag spricht uns aus der Seele. Vielen Dank für die Zusendung.