Klare Rinderbrühe von der Beinscheibe (eingekocht)

Rinderbrühe von der Beinscheibe. In diesem Rezept wird sowohl das Gemüse als auch die Beinscheibe angebraten. Für eine längere Haltbarkeit kann die Brühe eingekocht werden.

Klare Rinderbrühe von der Beinscheibe (eingekocht)

Vom 22.09.2017

Update 21.03.2024

25.080 x gesehen

Rezepte für eine klare Rinderbrühe von der Beinscheibe gibt es viele. Die Geister streiten sich, ob das Fleisch und / oder das Gemüse angebraten wird oder alle Zutaten roh verwendet werden.

Unserer Meinung nach schmeckt die Rinderbrühe kräftiger, wenn das Anbraten vorgenommen wird. Die Brühe bekommt dadurch eine hervorragende Farbe, obwohl keine angeschwärzten Zwiebeln oder Zwiebelschalen mitgekocht werden.

Rinderbrühe gehört in viele Rezepte hinein und deshalb macht es für uns immer Sinn, einen gewissen Vorrat an Brühe eingekocht zu haben. Im Bedarfsfall kann somit ein Glas geöffnet und verwendet werden, ohne auf Fertigprodukte zurückzugreifen.
Die verwendete Größe der Gläser liegt immer an den benötigten Mengen, deshalb werden hier auch keine genauen Angaben aufgeschrieben. Vom kleinsten bis zu größten Glas ist alles möglich.

Unser Rezept für klare Rinderbrühe von der Beinscheibe wie wir sie kochen und einkochen:

5 von 11 Bewertungen

Klare Rinderbrühe von der Beinscheibe (auch eingekocht)

Rinderbrühe von der Beinscheibe. In diesem Rezept wird sowohl das Gemüse als auch die Beinscheibe angebraten. Für eine längere Haltbarkeit wird die Brühe eingekocht.
Rezept ausdrucken
Vorbereitung30 Min.
Zubereitung3 Stdn.
Zeit gesamt3 Stdn. 30 Min.
Einkochen im Einkochautomat 120 min bei 100 °C
Rezept umrechnen

Gebe in dem Mengenfeld die gewünschte Menge ein und das Rezept wird sofort umgerechnet. Alternativ können weitere Umrechnungsmöglichkeiten über die darunter stehenden Buttons verwendet werden.

Menge / Portionen:5 Liter
Zutaten
  • 1500 g Rinderbeinscheibe (gerne auch mehr)
  • 750 g Suppengrün (Möhren, Knollensellerie, Petersilienwurzel, Lauch)
  • 2 EL Öl (neutral)
  • 5 Liter Wasser
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2-3 Blatt Liebstöckel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 10 Pimentkörner
  • 10 Wacholderbeeren
  • 20 schwarze Pfefferkörner
  • 30 g Salz (je nach Geschmack auch mehr oder weniger)
Anleitung
Gläser vorbereiten
  • Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und kopfüber auf ein sauberes Küchentuch stellen.
    Es genügt allerdings auch, die Gläser z. B. in der Spülmaschine durchlaufen zu lassen.
    Bei Verwendung von Weckgläsern werden die Gummiringe in Wasser mit etwas Essig ausgekocht.
Gemüse vorbereiten und anrösten
  • 750 g Suppengrün, 2 mittelgroße Zwiebeln, 2 EL Öl
    Das Suppengrün putzen und in grobe Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen und vierteln. Das Öl in den Topf geben, das Gemüse inklusive der Zwiebeln hinzufügen und gut anrösten. Das Gemüse aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.
Beinscheiben anrösten
  • 1500 g Rinderbeinscheibe
    Die Beinscheiben nacheinander in dem Topf von beiden Seiten kräftig anbraten, bis es eine schöne braune Farbe angenommen hat. Die Beinscheiben ebenfalls auf einen Teller geben und zu Seite stellen.
Brühe ansetzen und kochen
  • 5 Liter Wasser, 2-3 Blatt Liebstöckel, 2 Lorbeerblätter, 10 Pimentkörner, 10 Wacholderbeeren, 20 schwarze Pfefferkörner
    Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Das kalte Wasser in den Topf geben, die Beinscheiben hinzufügen und den Topfinhalt langsam zum Sieden bringen. Der sich bildende Schaum bzw. die Flocken vom Fleischeiweis auf der Wasseroberfläche mit einer Schaumkelle abschöpfen. Das Gemüse und die Gewürze hinzufügen und die Brühe ca. 2 bis 3 Stunden sieden (nicht kochen!) lassen (bei unserem Herd auf Stufe 2 von 9). 
Brühe klären
  • 30 g Salz
    Das Fleisch, Gemüse und die Gewürze aus dem Topf nehmen. Die Brühe durch ein mit einem Passiertuch ausgelegtes Sieb gießen. Somit werden auch die letzten Schwebstoffe aus der Brühe gefiltert und es entsteht eine absolut klare Rinderbrühe. Zum Schluss wird die Brühe noch mit etwas Salz abgeschmeckt. 
Abfüllen und im Einkochautomat oder Topf einkochen
  • Die Rinderbrühe (ohne Fleisch!) in die sauberen Einmachgläser füllen, verschließen und 120 Minuten bei 100° C im Einkochautomat oder Topf einkochen.

 

Teile diesen Beitrag wenn er dir gefällt  :-)

Das könnte auch gefallen

13 Kommentare

  1. Jürgen Schnittger 27. Februar 2023 um 11:23 

    Hallo Heike,

    ich sehe das wie Fabian, cooles Rezept. Nur, wie viel Gramm getrocknete Liebstöckel brauche ich. Ich habe es nur in Pulverform?
    Ich suche schon im Internett danach und bin noch nicht fündig geworden. Für Piment habe ich schon was gefunden. Nur leider wird dort nichts für Liebstöckel angezeigt.

    Viele Grüße

    Jürgen

    • Heike Straub (Rezeptteufel/in) 1. März 2023 um 10:29

      Hallo Jürgen,

      wir verwenden keinen getrockneten Liebstöckel (entweder frisch aus dem Garten, eingefroren oder als Paste verarbeitet) und deshalb ist ein guter Rat nicht einfach. Liebstöckel ist ja sehr geschmacksintensiv und ich würde mich langsam herantasten, zum Beispiel erst einmal 2 – 3 Messerspitzen des Pulvers in das Wasser geben, im Laufe des Kochvorgangs probieren und bei Bedarf nachwürzen.

      Viele Grüße und stets gutes Gelingen
      Heike

  2. Schmidt Hannelore 5. Oktober 2022 um 22:05 

    Kann ich statt Beinscheibe auch Ochsenschwanz nehmen ?

    • Heike Straub (Rezeptteufel/in) 9. Oktober 2022 um 17:30

      Hallo Hannelore Schmidt,

      ja, statt der Beinscheibe kann man auch Ochsenschwanz nehmen.

      Viele Grüße und gutes Gelingen

  3. Andre 23. Januar 2022 um 8:46 

    Wie viel Salz sind 15 Salz eigentlich?

    • Heike Straub (Rezeptteufel/in) 23. Januar 2022 um 10:27

      Hallo Andre,

      da ist das g für Gramm verschwunden oder ich habe vergessen es einzufügen, so etwas aber auch.
      Es sind 30 g Salz im Rezept angegeben (wenn man das Rezept nicht halbiert).

      Viele Grüße
      Heike

  4. Andrea 19. Januar 2022 um 17:50 

    Wie lange hält sich die Suppe ,wenn man sie nicht zusätzlich einkocht , sondern nur heìß in Gläser füllt ?

    • Heike Straub (Rezeptteufel/in) 20. Januar 2022 um 7:08

      Hallo Andrea,

      wird die Brühe nicht sofort oder innerhalb von 2 Tagen verwendet sorgt unseres Wissens nach nur das Einkochen für längere Haltbarkeit.

      Viele Grüße
      Heike

  5. Anette Schmidt 15. Mai 2021 um 16:57 

    5 Sterne
    Eine super leckere Suppe! Nicht nur ich bin sehr begeistert.

  6. Renata Lehmann 30. März 2018 um 13:50 

    Hallo,
    Das möchte ich auch mal versuchen. Was ist denn mit dem Fleisch nach dem Kochen? Ist das noch geniessbar, bzw. was macht ihr damit?
    Gruss Renata

    • Heike (Rezeptteufel/in) 30. März 2018 um 18:13

      5 Sterne
      Hallo Renata,

      das Fleisch ist zwar weich gekocht aber unserer Meinung nach sehr gut genießbar. Wir kochen es teilweise in einigen Gläsern mit ein (dann jedoch 90 Minuten bei 100 °C), so hat man immer eine gute Basis für Eintöpfe mit Fleisch.
      Außerdem verwenden wir das Fleisch (ohne Brühe) gerne um einen Rindfleischsalat zuzubereiten, unser Rezept dazu ist unter https://www.rezeptteufel.de/rindfleischsalat/ auffindbar.
      Oder wir schneiden das Fleisch klein und am nächsten Tag gibt es dann eine Art Gemüsepfanne mit dem Rindfleisch, unterschiedlichem Gemüse und z. B. Kartoffeln oder Reis dazu.
      Auch als Einlage in eine Tomatensoße zu Nudeln mögen wir das gekochte Rindfleisch.
      Eigentlich gibt es wirklich viele Möglichkeiten das Fleisch noch zu verwerten, denn zum Wegschmeißen ist es uns viel zu schade.

      Ich wünsche gutes Gelingen.
      Viele Grüße
      Heike

  7. Fabian 27. September 2017 um 11:28 

    5 Sterne
    Hi,
    cooles Rezept. Wie haltbar ist die Rinderbrühe dann eigentlich? So wie bei Marmelade? Hab da nicht so viel Ahnung

    Gruß
    Fabian

    • Heike (Rezeptteufel/in) 30. September 2017 um 7:25

      Vorausgesetzt die Brühe ist richtig eingekocht (Hygiene & Co beachtet) so hält sich die Brühe lange Zeit. Um es genauer zu sagen, bis das Glas geöffnet wird.

Rezept Bewertung




Rezeptteufel.de

Wenn ein Frangge und ein Ruhrpottmädel im Schwabenländle in den Töpfen und Schüsseln rühren, so kommt so etwas wie der Rezeptteufel dabei heraus. Mehr erfahren …

Neueste Rezepteinträge

ToolStation