Sauerteigansatz (Grundrezept)

Sauerteigansatz selbst herstellen ist so einfach

Sauerteig kann in pulverisierter Form gekauft werden, doch ebenso einfach kann er  selbst angesetzt und weitergeführt werden.

Roggensauerteig wird benötigt um Brote mit einem hohen Roggenanteil zu Backen. Weizensauerteig oder Dinkelsauerteig wird auf die gleiche Art hergestellt wie der Roggensauerteig, allerdings verwendet man dann Weizenmehl oder Dinkelmehl statt Roggenmehl.

So sollte ein backfähiger Sauerteig aussehen
So sollte ein backfähiger Sauerteig aussehen

Den fertigen Sauerteig erkennt man an folgenden Kriterien:

  • Er riecht deutlich säuerlich aber nicht unangenehm.
  • Wenn man den Sauerteig genauer ansieht, so entdeckt man unzählige kleine oder größere Bläschen.
  • Der Sauerteig schmeckt säuerlich, es ist nicht schädlich etwas Sauerteig in den Mund zu nehmen und zu probieren ob der saure Geschmack vorhanden ist!

Das Rezept so wie wir den Sauerteigansatz herstellen:

Sauerteigansatz (Grundrezept)

Sauerteigansatz aus Roggenmehl, Weizenmehl oder Dinkelmehl
Rezept ausdrucken
Zeitaufwand mit Wartezeiten6 Tage
Vorbereitungszeit20 Minuten
Arbeitszeit25 Minuten
Menge / Portionen550 g

Zutaten

Für den 1.Tag

  • 50 g Roggenmehl (oder Weizenmehl, oder Dinkelmehl)
  • 100 ml lauwarmes Wasser

Für den 2.Tag

  • 50 g Roggenmehl (oder Weizenmehl, oder Dinkelmehl)
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Für den 3. bis 5. Tag (pro Tag)

  • 50 g Roggenmehl (oder Weizenmehl, oder Dinkelmehl)
  • 50 ml lauwarmes Wasser

Zubereitung

1. Tag:

  • 50 g Roggenmehl mit ca. 100 ml Wasser zu einem dickflüssigen Brei verrühren, zudecken und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Der Teig sollte eine dickflüssige Konsistenz aufweisen.

2. Tag:

  • 50 g Roggenmehl und 50 ml Wasser in den Teig einrühren, zudecken und 24 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

3. bis 5. Tag:

  • Vorgehen wie an Tag 2. Inzwischen haben sich vielleicht schon sichtbare Bläschen auf dem Teigbrei gebildet und es riecht säuerlich.
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4 Kommentare
  1. Susanne Voß :

    Hallo, kann ich bei der Herstellung des Sauerteigs das Glas mit einem Deckel verschließen?

    MfG

    Susy

    1. Heike (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Susanne,

      ich verschließe den Sauerteig nicht luftdicht sondern lege einen Deckel auf die Schüssel oder das verwendete Glas damit die entstehenden Gase entweichen können.
      Anders halte ich es bei der Lagerung eines Sauerteiges im Kühlschrank, in dem Fall verschließe ich das Glas richtig (der Sauerteig ruht dann bis zum nächsten „Erwecken““.
      Viele Grüße
      Heike

  2. Kathrin :

    Hallo,
    in deiner Zutatenliste verwendest du andere Mengenangaben als bei der Zubereitungsbeschreibung. Welche Mengen gelten für deinen Sauerteig?

    1. Heike (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Kathrin,

      wichtig ist lediglich, dass das Verhältnis von Wasser und Mehl stimmt.
      Am ersten Tag 1 Teil Mehl + 2 Teile Wasser. Danach wird immer 1 Teil Mehl + 1 Teil Wasser untergerührt.

      Viele Grüße
      Heike

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