Rezepte zum Backen, Kochen, Grillen, Einmachen und mehr

Schwabenbrot

Dieses Schwabenbrot ist ein einfaches Mischbrot aus Weizenmehl, Dinkelmehl und Roggenmehl. Es schmeckt sowohl mit herzhaftem als auch mit süßem Belag.

Das Brot hält sich gut frisch und trocknet nicht schnell aus.

Dieses Mischbrot besteht aus einem Hefeteig und ist sehr einfach zu backen, deshalb ist es auch sehr gut für Brotbackanfänger geeignet. Es war auch einer unserer ersten Brote, die wir gebacken haben und es hat in unserem Brotkorb einen festen Platz eingenommen.

Und warum hat dieses Brot genau diesen Namen von uns bekommen? Dinkel (Schwabenkorn) ist ein typisches Getreide, welches in Baden-Württemberg angebaut wird. Bevor ich nach Schwaben gezogen bin (im Jahre 2001) kannte ich Dinkelmehl überhaupt nicht. Heute ist natürlich auch in meiner “alten Heimat” Dortmund das Dinkelmehl bekannt.

Das Rezept für ein Schwabenbrot wie wir es backen:

5 von 4 Bewertungen

Schwabenbrot

Das Schwabenbrot ist ein helles Mischbrot welches mit einem Anteil Dinkelmehl gebacken wird.
Rezept ausdrucken
Vorbereitung15 Min.
Garzeit50 Min.
Zeit gesamt1 Std. 5 Min.
Die Zahl im Feld ändern und das Rezept umrechnen
Menge / Portionen1 Brot
Zutaten
  • 1 Würfel frische Hefe - 42 g
  • 250 g Weizenmehl Type 1050
  • 250 g Dinkelmehl Type 630
  • 200 g Roggenmehl Type 1150
  • 500 g lauwarmes Wasser
  • 15 g Salz
Zubereitung
Brotteig zubereiten
  • Alle Zutaten zu einem glatten, elastischen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in einer Schüssel mit einem Tuch bedeckt ca. 40 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
Brotteig formen
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals durchkneten und zu einer Rolle von ca. 25 cm formen. Die Teigrolle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und ruhen lassen, bis der Backofen mitsamt einer Saftpfanne auf 230 °C Ober-Unterhitze aufgeheizt ist.
Brot backen
  • Die Teigrolle mit reichlich Wasser besprühen, eine Tasse Wasser in die aufgeheizte Saftpfanne schütten und sofort das Brot in den Backofen geben.
  • 15 Minuten bei voller Hitze backen, kurz die Ofentür öffnen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Die Hitze auf 200 °C drosseln und das Brot weitere 35 Minuten backen bis es eine schöne braune, Farbe hat.
  • Auf einem Gitterrost auskühlen lassen.
Das könnte auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentare werden vor der Veröffentlichung gesichtet. Hinweis: Kommentare mit werblichen Inhalten werden nicht veröffentlicht.
Es findet keine Speicherung der IP-Adresse statt und die eingefügte Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Für weitere Informationen verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.

Mehr Informationen zum Benachrichtigungsdienst in unserer Datenschutzerklärung

12 Kommentare
  1. Andrea Naujoks :

    Das Brot schmeckt top!!👍🏻 Super einfach. Hab noch 2 Teelöffel Brotgewürz dazugegeben. Lecker!!5 stars

  2. Sonja :

    Ich bin sooooo glücklich, dass ich auf dieses Rezept gestoßen bin!! Ich lebe seit 4 Jahren in den USA und vergehe manchmal fast vor lauter Gelüsten nach deutschem Brot. Ich habe hier mit Brot backen begonnen und habe bisher ganz nette Resultate erzielt. Aber mit diesem Rezept hier habe ich einen TREFFER gelandet! Es ist so einfach zu backen und es schmeckt wie das typische Weizen / Roggenmischbrot, das ich immer bei unserem Bäcker gekauft und so sehr geliebt habe. Obwohl das Mehl hier in den USA nicht ganz unserem deutschen Mehl entspricht, ist das Resultat einfach nur köstlich. Ich habe es vorhin aus dem Ofen genommen und noch warm angeschnitten, Butter drauf und genossen!! Ein Gedicht!! Danke für dieses super Rezept 😍

  3. Sigrid :

    Sehr leckeres Brot. Rezept ist gut beschrieben. Alles ist einfach nach zu machen. Und das Ergebnis ist phantastisch.5 stars

    1. Eichhorn :

      Backe das Brot jetzt schon etliche Male..ist unser Lieblingsbrot geworden..einfach zu zubereiten, lange frisch, einfach soooo lecker5 stars

  4. Kerstin :

    Ganz leckeres Brot. Ich backe das Brot aber vorzugsweise im Römertopf.

    Danke für das Rezept. 👍5 stars

  5. Manfred Kallert :

    Als alter Knabe (92 ) möchte ich gern Ihr Schwabenbrot nachbacken. Ein anderes Brotrezept backe ich schon einige Jahre erfolgreich, Bei Ihrem Rez. ist die Rede von einer Saftpfanne. Das ist für mich ein total unbekannter Begriff. Könnten Sie mir bitte die Saftpfanne etwas näher erklären? Bei meinen bisherigen Broten füllte ich den Hefeteig in eine Backform und stellte einen kleinen Topf Wasser in den Bachofen
    Danke im Voraus

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Manfred,

      ein Topf mit Wasser ist ebenso gut wie eine Saftpfanne in die Wasser gegeben wird. Als Saftpfanne/Fettpfanne wird z.B. das tiefe Backblech beschrieben.

      Viele Grüße und gutes Gelingen.
      Heike

    2. Manfred Kallert :

      Danke, liebe Heike! In den nächsten Tagen werde ich das Rezept ausprobieren. Das Resultat werde ich dir mitteilen.

    3. Manfred Kallert :

      hallo Heike Straub, heute habe ich das Brot gebacken und…. ich glaube es ist mir gelungen. Ich hätte dir gern ein Foto geschickt, aber ich weiß nicht, wie das klappt. Man ist halt nicht mehr der Jüngste. Wenn du Whats App oder e-mail hast, könnte ich das. Nochmal danke für deinen guten Rat. herzliche Grüße Manfred

    4. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Manfred,

      als Saftpfanne wird z.B. eine Fettpfanne bzw. das tiefe Backblech im Backofen bezeichnet. Ein Topf mit Wasser erfüllt den selben Zweck.

      Viele Grüße und gutes Gelinken
      Heike

  6. Barbara van der Noort :

    was ist eine saftpfanne?

    1. Heike (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Barbara,

      als Saftpfanne oder auch Fettpfanne wird z. B. das tiefe Backblech betitelt, welches meist bei Backöfen dabei ist.
      Es kann jedoch auch z. B. eine hitzebeständige Metallschüssel verwendet werden, oder eine Auflaufform aus Metall, ein kleiner Metalltopf funktioniert ebenso. Keramik ist nicht so gut geeignet da es leicht passieren kann, dass die Keramik springt, wenn Wasser in die heiße Form geschüttet wird.

      Viele Grüße
      Heike