Rezepte zum Backen, Kochen, Grillen, Einmachen und mehr

Eingemachter Bohnensalat

Bohnensalat zur Bevorratung eingemacht

Eingemachter Bohnensalat zur Vorratshaltung für die Jahreszeiten, in denen es keine frischen Bohnen gibt. Bei Bedarf wird ein Glas geöffnet, der Inhalt in eine Schüssel gegeben und noch mit etwas Öl und Pfeffer abgeschmeckt.

Es ist sinnvoller den Pfeffer erst kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, da wir bei unseren “Experimenten” zwei Dinge festgestellt haben:

  • Gibt man gemahlenen Pfeffer mit in den Einmachsud, so wird der Salat schnell viel zu scharf.
  • Gibt man ganze Pfefferkörner in den Einmachsud, damit der Pfeffer nicht so scharf hervorsticht, so stören die Pfefferkörner extrem im Salat, da diese beim Verzehr herausgepult werden müssen (und wie kann man dann einen eingemachten Bohnensalat genießen).

Der eingemachte Bohnensalat hält sich 12 Monate (unserer Erfahrung nach auch länger).

Bilder zum Rezept Eingemachter Bohnensalat

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Eingemachter Bohnensalat

Süßsauer eingemachter Bohnensalat aus frischen grünen Bohnen.
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Vorbereitung30 Min.
Garzeit10 Min.
Zeit gesamt1 Std. 10 Min.
Einkochen 30 min bei 100 °C
Die Zahl im Feld ändern und das Rezept umrechnen
Menge / Portionen6 Gläser zu je 850 ml
Zutaten
Bohnen abkochen
  • 2 kg Buschbohnen - frisch
  • 3.5 Liter Wasser
  • 3 EL Salz
Für den Einmachsud
  • 200 g Zwiebeln - circa
  • 1500 ml Bohnensud - Wasser vom Abkochen der Bohnen
  • 300 ml Essig - aus Essig Essenz hergestellt
  • 25 g Salz
  • 150 g Zucker
Pro Glas kurz vor dem Servieren hinzufügen
  • 3 EL Öl - z. B. Rapsöl
  • schwarzer Pfeffer - frisch gemahlen
Zubereitung
Gläser vorbereiten
  • Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und kopfüber auf ein sauberes Küchentuch stellen. 
Bohnen kochen
  • Das Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, das Salz hinzufügen. Inzwischen die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und die Bohnen in mundgerechte Stücke schneiden. Die vorbereiteten Bohnen in das kochende Salzwasser geben und ca. 10 Minuten garen. Die gekochten Bohnen abgießen, dabei das Kochwasser auffangen.
Einmachsud vorbereiten
  • Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
    Alle Zutaten für den Einmachsud inklusive der Zwiebelwürfel in einen Topf geben und aufkochen lassen bis sich das Salz und der Zucker gelöst haben.
Gläser befüllen und Einkochen
  • Die Bohnen in die vorbereiteten Gläser geben, den Einmachsud in die mit Bohnen gefüllten Gläser geben. Dabei darauf achten, dass die Zwiebeln gleichmäßig auf alle Gläser verteilt werden.
    Die Gläser verschließen und 30 Minuten bei 100 °C im Einkochautomat oder Topf einkochen.
Rezepthinweise
Bei Bedarf ein Glas öffnen, den eingemachten Bohnensalat in eine Schüssel geben, 3 EL Öl und schwarzen Pfeffer hinzufügen.

Das Rezept wurde am 30.08.2014 veröffentlicht und am 08.09.2015 mit neuen Bildern versehen.

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4 Kommentare
  1. Andreas :

    Hallo Heike
    Bin noch nicht lang dem einkochwahn verfallen 😉
    Bislang ging ich immer davon aus, dass sich frische Zwiebeln nicht zum einkochen eignen
    Wie ist Ihre Erfahrung?
    LG Andrea

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Andreas,
      um Zwiebeln einzukochen, müssen die passenden Voraussetzungen geschaffen sein. Dazu zählt, dass die Zwiebeln entweder gegart sein müssen und/oder der Essiggehalt stimmen muss. Bei unserem Rezept für Bohnensalat werden die Zwiebeln in feine Würfel geschnitten und im Einmachsud gegart und können somit eingekocht werden. Der zugefügte Essig unterstützt die Zubereitung mit Zwiebeln ebenfalls.
      Nachdem ich das Rezept jetzt nochmals durchgelesen habe, fällt mir auf, dass der Zubereitungsschritt fehlt, in dem die Zwiebeln geschält und gewürfelt werden. Wird sofort nachgeholt.

      Viele Grüße
      Heike

  2. Angelika :

    Hallo Heike,
    mir gefällt dieses Rezept und habe es auch schon eingekocht. Je mehr ich aber über das Einkochen von Bohnen lese, desto mehr bin ich verunsichert – vor allem wegen dem Botulinum Toxin. Es wird teilweise empfohlen die Bohnen 120 Minuten zu garen, trotz Zugabe von Essig. Hier sind es 30 Minuten. Können Sie erläutern, was den Unterschied ausmacht?
    Herzliche Grüße
    Angelika

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Angelika,

      Botulismus ist sicher ein sehr heikles Thema. Da ich kein Toxikologe bin, kann ich auch keine wissenschaftliche Aussage tätigen. Meinen persönlichen Wissensstand kann ich jedoch nur schwerlich in eigene Worte fassen, ohne einen ganzen Roman zu schreiben.

      Die Lebensmittelvergiftung Botulismus wird durch Clostridium botulinum verursacht. Clostridium botulinum produziert Botulinumtoxin. Geschieht dieses so bilden sich Gase. Diese Gase lassen Konserven zu Bombagen werden, blähen die Schraubdeckel (Twist-off-Gläser) auf oder lockern die Glasdeckel bei Weckgläsern.

      Nachzulesen bei Wikipedia, Thema Clostridien (Lebensmittelverderber oder -vergifter: Clostridien

      Ein Glas “Eingemachtes“, bei dem sich der Deckel wölbt oder lockert, wird bei uns grundsätzlich entsorgt und der Inhalt ganz sicher nicht verspeist.
      Dazu kommt, dass die Bohnen in diesem Rezept gegart sind, bevor sie nochmals eingekocht werden. Der Essig greift auch etwas regulierend auf den natürlichen ph-Wert der Bohnen ein.
      Leider kann ich es nicht anders erklären, tut mir leid.
      Viele Grüße
      Heike