Liebstöckel-Paste (eingesalzen)

Eingesalzener Liebstöckel als Paste

Liebstöckel-Paste sollte beim Würzen immer sparsam verwendet werden, da der Geschmack sehr intensiv ist.

Das Einsalzen von Liebstöckel, oder auch Maggikraut genannt, ist eine schnell erledigte Arbeit um das Kraut haltbar zu machen. In verschlossenen Gläsern und kühl gelagert ist die Paste über Monate haltbar, denn Salz ist ein natürliches Konservierungsmittel.

In kleinen Mengen kann die Liebstöckelpaste vielseitig verwendet werden, so zum Beispiel bei Braten, Eierspeisen, in Soßen und in Salatdressings. Doch, vor allen Dingen gibt Liebstöckel in Suppen mitgekocht die richtige Würze. Wie schon eingangs erwähnt, die Paste sollte immer sparsam eingesetzt werden. Der intensive Geschmack kann sonst schnell ein „Zuviel“ werden.

Verwendet werden für die Paste aus Liebstöckel nur die Blätter, Stiele sollten nicht hinzugefügt werden. Die Blätter müssen trocken sein, und zwar wirklich trocken, es darf sich kein Wasser mehr daran befinden! Eventuell ist es sinnvoll einen Föhn zu benutzen, um die Blätter richtig trocken zu bekommen.

Ob die Mischung aus Liebstöckelblättern und Salz nur in einem Multizerkleinerer oder in einem Gefäß mit einem Pürierstab zerkleinert wird, ist egal. Wir verwenden den Multizerkleiner mit dem Edelstahlmesser der Cooking-Chef dafür. Und wenn die Menge sehr gering ist, so funktioniert es auch in der Kräuter- und Gewürzmühle.

Die Paste hält sich (sauberes Arbeiten vorausgesetzt) auf jeden Fall 1 Jahr. Aufbewahrt wird sie an einem dunklen und kühlen Ort wie einem kalten Keller oder im Kühlschrank.

Das Rezept für eingesalzene Liebstöckel-Paste wie wir sie zubereiten

4.88 von 8 Bewertungen

Eingesalzene Liebstöckel-Paste

Liebstöckelblätter werden mit Salz eingesalzen
Rezept ausdrucken
Vorbereitung10 Min.
Zubereitung2 Min.
Zeit gesamt12 Min.
Rezept umrechnen

Gebe in dem Mengenfeld die gewünschte Menge ein und das Rezept wird sofort umgerechnet. Alternativ können weitere Umrechnungsmöglichkeiten über die darunter stehenden Buttons verwendet werden..

Menge / Portionen:1 Glas 125 ml Volumen
Zutaten
  • 100 g Liebstöckel (frisch, nur die Blätter)
  • 20 g Salz
weiterhin
  • Twist-of-Glas mit Deckel 125 ml Volumen (oder einfach ein Schraubdeckelglas)
Anleitung
Glas oder Gläser vorbereiten
  • Die Gläser und Deckel in kochendem Wasser sterilisieren und kopfüber auf ein sauberes Küchentuch stellen.
Paste zubereiten und abfüllen
  • Die Blätter vom Liebstöckel säubern (geht sehr gut in einer Schüssel mit Wasser) und dann gut abtrocknen, z. B. zwischen Geschirrtücher legen und leicht trocken rubbeln. Es sollte kein Wasser mehr am Liebstöckel haften. Eventuell mit einem Föhn die Blätter "trockenpusten".
    Den Liebstöckel mitsamt dem Salz pürieren und die Paste in das saubere Glas füllen. Mit dem Deckel verschließen und an einem kühlen Ort (Kühlschrank) aufbewahren.
Das könnte auch gefallen
Hinterlasse einen Kommentar


Kommentare werden vor der Veröffentlichung gesichtet.

Es findet keine Speicherung der IP-Adresse statt und die eingefügte Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Für weitere Informationen verweisen wir auf unsere Datenschutzerklärung.
Hinweis: Kommentare mit werblichen Inhalten oder Links zu werblichen Seiten werden nicht veröffentlicht.

Rezept Bewertung




7 Kommentare
  1. Marlen :

    Eine gute Idee, werde es probieren. Habe sonst immer ganze Stängel einzeln in Klarsichtfolie eingefroren.5 stars

  2. Silke :

    Ein perfektes Rezept was in kurzer Zeit für ein ganzes Jahr Genuss bringt. Würde es jedoch nicht als Paste bezeichnen, sondern schlichtweg als Kräutermischung.5 stars

  3. Bruja :

    Hat supi funktioniert
    Und die Kartoffelsuppe war geschmeichelt 5 stars

  4. Ricarda :

    Hallo, mit meinem Mixer von Braun, Typ 4184, 525 W, habe ich fast die dreifache Zeit gebraucht um die Liebstöckel-Blätter klein zu kriegen, es hat sich auch nichts verflüssigt, habe die Salzmenge auf das doppelte erhöht in der Hoffnung dass es besser wird, dem war leider auch nicht so, war also sehr mühselig die Blätter im pulsartigem Takt und wieder warten bis das Messer aufhört mit drehen, die Blätter wieder runterdrücken, wieder ein Puls……ect….ich weis nicht ob ich das mit diesem Mixer nochmal machen werde, eher nicht.

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Ricarda,

      natürlich ist damit zu rechnen, dass die Zeit des Mixens bei unterschiedlichen Geräten unterschiedlich lange dauert. Die Paste ist nicht flüssig, deshalb verstehe ich die Aussage „…es hat sich auch nichts verflüssigt, habe die Salzmenge auf das doppelte erhöht in der Hoffnung dass es besser wird…“ nicht.

      Viele Grüße
      Heike5 stars

  5. Ines :

    Vielen Dank für das Rezept!5 stars

  6. Gudrun K :

    Superidee! Ich lebe in Island und habe zwei riesige Liebstöckelpflanzen, die in diesem Klima sehr gut gedeihen und für ein ganzes Dorf reichen würden! Nun weiss ich, was ich damit machen kann, ausser trocknen (und natürlich frisch verwenden).5 stars