Salzbraten vom Nacken

Der Salzbraten vom Nacken ist geschmacklich und in seiner Saftigkeit einfach nur genial. Auch die Zubereitung ist genial, benötigt man doch nur 2 Zutaten und dazu noch einen Backofen mit einem Backblech.

Wir verwenden kein grobes Salz, sondern unser Alltagssalz für den Braten, ein Urmeer-Salz vom Fuße des Himalaya (früher bekannt als Himalayasalz). Übrigens ist ein Urmeersalz kein Meersalz! Es kann jedoch auch jedes andere Salz verwendet werden, eventuell ist darauf zu achten, dass das Salz keinen extrem salzscharfen Nachgeschmack hat.
Es ist nicht nötig die von „früher“ oder oftmals bekannte Formel von 1 Teil Fleisch + 1 Teil Salz anzuwenden. Wir nehmen ungefähr die Hälfte des Fleischgewichtes an Salz, sprich: 2,7 bis 3 kg Fleisch + 1,5 kg Salz.

Und warum Backpapier verwenden? Wird kein Backpapier auf das Blech gegeben, so ist die Reinigung des Backbleches eine ziemliche Schufterei, da sich das verkrustete Salz extrem festsetzt. Mit Backpapier ist die Entfernung kein Problem.

Um einen perfekten Garzustand zu erreichen, ist es von Vorteil ein Kerntemperatur-Thermometer zu verwenden. Die Kerntemperatur sollte zum Ende der Garzeit 75 °C betragen.

Ein optimales Partyrezept, denn wer wünscht es sich nicht, als Gastgeber für seine Gäste da zu sein, anstatt in der Küche zu stehen? Wobei, die daraus resultierenden „Küchenpartys“ meist auch sehr gut sind.

Als Beilage eignen sich alle Gemüsesalate und Brot bzw. Brötchen. Kartoffelsalat, Nudelsalat oder Reissalat schmecken auch sehr gut dazu.

Bilder der Zubereitung:

Das Rezept für den Salzbraten vom Nacken wie wir ihn zubereiten:

4.8 von 5 Bewertungen

Salzbraten vom Nacken

Nackenbraten auf einem Salzbett gegart
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Vorbereitung10 Min.
Zubereitung2 Stdn. 30 Min.
Zeit gesamt2 Stdn. 40 Min.
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Menge / Portionen:10 Portionen (circa)
Zutaten
  • 2,7 kg Schweinenacken (bis zu 3 kg darf der Nacken haben)
  • 1,5 kg Salz (ein sanftschmeckendes Salz ohne stechenden Geschmack)
Anleitung
  • Den Backofen auf 150 °C Ober-Unterhitze vorheizen.
  • Ein Backblech mit Backpapier belegen. Darauf das Salz geben und in der Länge des Nackenbratens anhäufen.
  • Das Fleisch unter Wasser abwaschen, trocken tupfen und auf das Salz legen. Falls ein Kerntemperatur-Thermometer verwendet wird, wird dieses in die Seite des Bratens reingeschoben.
  • Das Blech in den Backofen geben und das Fleisch ca. 2 Stunden bei gleichbleibender Temperatur garen. Bei einer Kerntemperatur von 70 °C den Ofen ausschalten und den Braten noch ca. 30 Minuten im ausgeschalteten Ofen lassen. Nun sollte der Salzbraten eine Kerntemperatur von 75 °C erreicht haben.
  • Den Braten aus dem Ofen nehmen und mit einem scharfen Messer oder einem elektrischen Messer in Scheiben schneiden und genießen.
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Rezept Bewertung




7 Kommentare
  1. Elly :

    Es gibt nichts einfacheres als ein salzbraten: das Fleisch ist sehr zart und saftig und wenn man einige Gäste hat einfach kartoffelsalat und grünen Salat dazu- perfekt. So hat man mehr Zeit für die Gäste und muss nicht ständig in der Küche stehen5 stars

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo Elly,

      ganz meine Meinung.

      Viele Grüße und stets gutes Gelingen
      Heike

  2. kdb :

    Salz ist Natriumchlorid ist Salz — da sollte es keine Unterschiede geben. Allerdings sollte man die Finger heutzutage von Meersalz lassen, denn das ist global mikroplastikbelastet.
    Lieber Steinsalz verwenden und unbedingt darauf achten, daß es frei von Rieselhilfen ist. Davor schützen auch große Marken nicht, wie das Beispiel von Bad Reichenhaller Jodsalz zeigt, daß Natriumferrocyanid enthält, welches die Nieren schädigen und Nierensteine begünstigen kann.
    Die Finger läßt man am besten auch von teuren reinen Marketingscharlatanerien wie etwa Himalayasalz, dessen schöne Rotfärbung öfter als nicht von osteuropäischen Schrottplätzen stammt und gemeinhin Eisenzeit, vulgo: Rost genannt wird

    1. Heike Straub (Rezeptteufel/in) :

      Hallo kdb,

      und was bitte schön soll mir das genau sagen?

      Viele Grüße
      Heike

  3. Petra :

    Super lecker und einfache Zubereitung
    Prima- wenn Du Gäste hast- da man nicht in der Küche stehen muss, Dank guter Vorbereitung 👍😀5 stars

  4. Gerhard Letsch :

    Finde ich ein einfaches,jedoch geniales Rezept

  5. G.magin :

    Sehr gut